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In der SchiffsModell 07/2014 ist ein Artikel über das Schiff erschienen. Daher habe ich die Darstellung hier auf allgemeine Dinge beschränkt und zeige vorwiegend nicht veröffentlichte Details und Änderungen, die erst nach dem Erscheinen des Artikels entstanden.

Nach der Pleite beim Bau eines Seglers auf der Basis des Norderney-Rumpfes kaufte ich Anfang des Jahres 2012 den Rumpf des Seitenradschleppers Glasgow von Graupner. Nachdem ich den Preis für die Schaufelräder erfahren hatte, entschied ich mich, daraus ein Schiff mit Schraubenantrieb, einen kleinen Küstenfrachter im Maßstab 1:35 zu bauen, etwa so, wie es das folgende Bild zeigt. Der Rumpf ist ca. 1 m lang, das entspricht einer Originallänge von 35 m.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben den Standardfunktionen Ruder, Maschine und Lichterführung ist auch eine funktionsfähige Ankerwinde vorhanden. Deren Prinzip habe ich in der Schiffsmodell 11/1979 beschrieben (Artikel): Unter Deck befindet sich eine Kettentrommel, die ca. 3 m Ankerkette fasst. Das Original der damaligen Konstruktion existiert sogar noch, ich habe allerdings einen Neubau der Winde angefertigt und dabei deren Konstruktion etwas modernisiert. Auf Deck steht eine nicht funktionsfähige Windenattrappe. Sie könnte aber beim Einholen des Ankers mit einem separaten Motor angetrieben werden. Zum Größenvergleich: Die Figur ist etwa 50 mm hoch.

Leider gibt es das zusätzlich aufsteckbare  Schneckengetriebe für den von mir in der Unterdeck-Winde verwendeten Fischer-Technik Motor  nicht mehr, künftige Winden können daher nach der im Artikel beschriebenen Konstruktion nicht mehr gebaut werden. Mir schwebt deshalb der Bau einer originalgetreu funktionierenden Winde vor, bei der die Kette mit Hilfe der direkt angetriebenen Kettennuss in einen Kettenkasten befördert wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Antrieb und Ruderanlage sind bereits eingebaut. Am Heck ist wegen des ursprünglich vorgesehenen Schaufelrad-Antriebs wenig Platz für den Einbau einer Schraube, das Ruder musste deshalb deutlich nach hinten versetzt werden.  Leider hatte ich bei der gesamten Planung des Antriebs nicht bedacht, dass der Motor (aus einer alten Akku-Bohrmaschine) viel zu kräftig war. Bei 'Voll Voraus' verwandelte sich der Dampfer fast in ein Rennboot. Infolge eines 'Betriebsunfalls' mit ausgelaufenem Dampföl musste ein Großteil der hölzernen Einbauten entfernt werden. Dabei wurde dann auch gleich der Motor gewechselt.

Die Halterung für den Empfänger (vor dem Ruderservo) wurde wieder entfernt. Wegen des besseren Antennenanschlusses und um einen  größerem Abstand zum Motor zu bekommen, liegt der Empfänger jetzt vorn vor dem Akku.

 In Luke 2 sind auch alle Schalter eingebaut. Der Fahrtregler liegt auf der Steuerbordseite direkt neben dem Motor. Die einzige Stromquelle ist ein Blei-Akku mit 6 V und 10 Ah, er liegt unter der Brücke quer im Schiff. Mit seinen 2,5 kg liefert er etwa die Hälfte des benötigten Ballasts.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder vom Baufortschritt

Das Hauptdeck mit allen Ausschnitten ist eingebaut.

Aufbau mit Brücke, Maschinenoberlicht und Schornstein im Rohbau. Die Reling ist fertig.

Das Modell (1. Version) ist bis auf einige Kleinigkeiten fertig zur Probefahrt

 

Die Lukendeckel sind für den Zugang zu den Einbauten abnehmbar, ebenso das komplette Aufbaudeck mit der Brücke. Deren Verglasung ist übrigens echt, ich habe Deckgläschen für die Mikroskopie verwendet - auch eine ältere Idee von mir, vgl. Schiffsmodell 8/79.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Detailansichten

Backdeck mit Ankerwinde und einer kleinen Salut-Kanone,

die Idee dazu stammt aus einem TV-Bericht.

Der Aufbau. Dessen Reling habe ich später durch eine mit drei Durchzügen und hölzernem Handlauf ersetzt.

Brückenfront mit Rudergänger.

An das Schanzkleid der Brückennock ist hier eine kleine Videokamera für Fahrtaufnahmen (s.u.) geklemmt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Umbau zur zweiten Version des Modells

  

Zwischenzeitlich gab es einige Veränderungen. Die hintere (4.) Ladeluke war zu klein und der verkürzte Ladebaum passte auch nicht so recht ins Gesamtbild. Ich habe beides entfernt und (erst einmal provisorisch) an die Stelle der Luke eine kleine Kajütkappe mit Niedergang gesetzt, weil zu der Zeit schon den Umbau zu einem Frachter mit Passagierbeförderung angedacht war. Als Nebeneffekt kann jetzt die Nationalflagge vorbildgerecht an der Gaffel geführt werden. Im Vorschiff gibt es nun Bullaugen und ein Niedergangsluk für das Mannschaftsquartier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die damals endgültige Version 2 des Schiffes, inzwischen auch mit Dampfgenerator

Ich habe mit der oben erwähnten Kamera zwei kurze Videos aufgenommen:

                       

Im Laufe der Testfahrten verstärkte sich der Eindruck, dass der Dampfer für einen reinen Frachter deutlich zu kurz war. Ich habe deshalb auch die dritte Ladeluke samt verbliebenem Ladebaum entfernt und den Aufbau bis über den hinteren Mast hinaus verlängert. In dieser Form, als kombiniertes Passagier- und Frachtschiff, könnte es durchaus in der Nord- oder Ostsee im Seebäder- bzw. Inselverkehr gelaufen sein. Das Schiff war bisher namenlos, weil mir bisher noch kein passender Name eingefallen war. Inzwischen hat sich das geändert, ich habe es nach einer früheren Gottheit der Insel Rügen auf den Namen Swantewitt getauft, mit Heimathafen Saßnitz. Nach langem Warten (ca. 3 Jahre!) wurden die zur Epoche passenden (Modellbahn-) Figuren geliefert. Die Bänke auf dem Oberdeck konnten endlich mit Passagieren besetzt werden (s. Bild unten).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Version '2.1'

Das Schiff wurde im Jahr 2017 mit einer neue 2,4 GHz-Steuerung ausgerüstet, weil der alte Sender defekt war. 2018 hat es einen neuen Schornstein erhalten, der die Farben der Swinemünder Dampfschiffahrts A.G. trägt.  Außerdem sind Ahmings und Tiefgangsmarken hinzugekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Davits, die Masten sind etwas verlängert und neue Flaggen

 

 

Am Bug befindet sich die Flagge des Heimathafens, am achteren Mast ist die Reedereiflagge gesetzt. Die neue Nationalflagge (mit eisernem Kreuz) signalisiert, dass der Kommandant ein beurlaubter oder Reserveoffizier der Kaiserlichen Marine ist. Im Vortopp könnte noch die Flagge des Bestimmungslandes gesetzt werden - ist inzwischen ebenfalls erfolgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                      Die neuen Davits passen besser zu diesem Schiff