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Wie ich im Abschnitt Frühere Modelle schon angedeutet habe, konnte noch einen Bugsier 3 - Rumpf kaufen und baute ihn für den Dreimastschoner um. Ein vorangegangener Versuch, ein ähnliches Schiff auf der Basis des Seglers Norderney zu bauen scheiterte an der Tatsache, dass der Rumpf durch Alterung sehr spröde geworden war und deshalb zu Bruch ging.

 

Der Rumpf im Originalzustand

 

          

Neuer Vorsteven,                                     das Heck ...                                              ... und die Antriebsanlage

                  

Der Motor ist nur als 'Flautenschieber' gedacht, dafür reicht ein alter Monoperm Super aus meinem Bestand, die Stromversorgung erfolgt aus einem 7,2-Volt-Akku. Die Empfangsanlage ist an den Fahrtregler (über BEC) angeschlossen. Dessen Leistung reicht gerade aus, um ein bis zwei Servos parallel zu betreiben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Überlegungen zur Takelage

Anfangs war ich noch unsicher, ob das Schiff zwei oder drei Masten bekommen sollte. Einen Zweimast-Schoner aufzutakeln bedeutet zwar weniger Aufwand, erfordert aber höhere Masten, mit denen das Modell nicht mehr in meinen Wagen gepasst hätte. Daher habe ich mich letztendlich für die Version mit drei Masten entschieden. Die Bezeichnung Schoner ist korrekt, da der vordere Mast (Schonermast) niedriger als der Großmast ist. Er trägt Rahen für ein Marssegel, also ist das Schiff ein Toppsegel- oder Marssegelschoner. Da ich meine Modelle, auch wenn sie eigentlich fertig sind, gerne umbaue, habe ich einige austauschbare Aufbauten angefertigt. Mit zwei Ladeluken in den Decksausschnitten, ist es ein Frachtsegler. Werden statt dessen zwei große Kajüten eingesetzt, wäre das Schiff für Passagiere geeignet. Eine Kombination beider Versionen ist ebenfalls denkbar.

 

 

                       Entwurf mit zwei ...                                                                                  ... und mit drei Masten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jedes der drei Gaffelsegel müsste eigentlich eine eigene Segelwinde bekommen. Da der Platz maximal für drei Winden reicht, hatte ich geplant, Schoner- und Großsegel von Hand einzustellen. Der Besan sollte unbedingt eine Segelwinde bekommen, um die Manövriereigenschaften zu verbessern. Das Schiff führt drei Vorsegel, Stagfock, Klüver und Flieger, die beiden letzteren könnten an eine zweite Winde gehängt werden. Die Schot der Stagfock wird wieder von Hand eingestellt. Die dritte Winde bliebe dann für das Schoner- und Großsegel, alternativ könnte sie auch als Brasswinde für das Marssegel verwendet werden.

Ich wollte dafür meine alte, inzwischen verbesserte Segelwinden-Konstruktion aus den 70er-Jahren einsetzen und hatte dafür einen Block aus drei Winden angefertigt. Da die Winden als Block nicht mehr zu eventuellen Reparaturen herausgenommen werden konnten und durch den Ausfall meiner alten 40 MHz-Steuerung und deren Ersatz durch eine relativ einfache 2,4 GHz-Anlage entfiel die Windensteuerung über ein Multiswitch-Modul. Ich habe deshalb den Segelwinden-Block wieder entfernt und durch zwei Servos mit verlängertem Hebelarm ersetzt.

 

               Konstruktionsprinzip der Segelwinde                                                      alter Segelwindenblock eingebaut

Inzwischen ist zwar eine bessere Anlage vorhanden, die auch den Betrieb von Multi-Switch-Modulen ermöglicht, doch hatte sich die Segelverstellung per Servo als so praktisch erwiesen, dass ich auf den Umbau verzichtete: Am hinteren Servo hängt nur die Besanschot, am vorderen das Großsegel und das Fischerman's Staysail.  Alle übrigen Schoten werden von Hand auf eine mittlere Länge eingestellt, was nahezu alle 'normalen' Kurse möglich macht. Ich könnte jetzt sogar ein drittes Verstellservo (kopfüber) für das Focksegel und die Stagfock einbauen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Modell als Frachtsegler. Daneben gibt es noch die erwähnte Passagierschiff-Ausstattung. Alle vorhandenen Segel sind hier gesetzt. Das Rahsegel habe ich später entfernt. Wenn das gesetzt ist, kann man selbst bei schärfstem Anbrassen nicht mehr hoch genug an den Wind gehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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1 = Flieger

2 = Klüver

3 = Stagfock

4 = Schonersegel (Gaffelfock)

5 = Großsegel

6 = Besansegel

7 = Marssegel

8 = Fisherman's Sail

9 = Groß-Gaffeltoppsegel

10 = Besan-Gaffeltoppsegel

 

 

 

Standardmäßig sind die Segel 1 bis 6 gesetzt.

Das Marssegel (7) ist nicht mehr angeschlagen,

seine Rahen bleiben leer.

Die Segel 8 bis 10 können - je nach Wind - von Hand zusätzlich gesetzt werden.

Am Segelverstellservo 1 hängen die Segel 4, 5 und 8;

am Servo 2 hängt nur das Besansegel 6.

Alle anderen Schoten sind auf mittlere Länge eingestellt, können aber bei Bedarf (von Hand) verstellt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die erste Probefahrt, wegen des böigen Windes ohne die Gaffel-Toppsegel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das fertige Modell unter voller Besegelung

 

Eine Libelle hatte sich den Masttopp als Ruheplatz ausgesucht

  

 Bei etwas kräftigerem Wind macht das Schiff gute Fahrt